Fragen Sie auch bei T-Shirts
nach Bio und Fair Trade
Quelle: Keystone VideoSchweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister beim Konsum nachhaltiger Produkte. Insbesondere bei Lebensmitteln boomt der Absatz – trotz Wirt-schaftskrise. Mit ihrer Kampagne „Fragen Sie auch bei T-Shirts nach Bio und Fair Trade“ will Helvetas im UNO-Jahr der Naturfasern dazu beitragen, dass soziale und ökologische Kriterien auch bei Fashion mode wird. Ziel ist die Verdoppelung des Marktanteils von fair gehandelter Bio-Baumwolle auf zehn Prozent.
Rund fünf Prozent aller Baumwolltextilien, die in der Schweiz verkauft werden, stammen heute aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein grosser Teil davon ist fair gehandelt. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz damit unangefochten an der Spitze. Für die Entwicklungsorganisation Helvetas ist das aber nicht genug. Deshalb lanciert das Hilfswerk eine nationale Kampagne zur Förderung von Bio-Fashion. Bis Ende 2010 soll in der Schweiz der Marktanteil biologisch produzierter und fair gehandelter Baumwolltextilien auf 10 Prozent verdoppelt werden.
Profitieren sollen davon die Menschen in den Entwicklungsländern. „Bio-Baumwolle und Fair Trade ist eine Strategie zur Armutsreduktion“, erklärt Melchior Lengsfeld, Geschäftsleiter von Helvetas. Die Entwicklungsorganisation fördert in Westafrika und Zentralasien den biologischen Anbau von Baumwolle und vermit-telt den Kontakt zu den Abnehmern im Norden. „Mit dem Verzicht auf Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel sind die Kleinbauern nicht mehr auf teure Kredite angewiesen und schützen gleichzeitig ihre eigene Gesundheit und die Umwelt“, erklärt Lengsfeld.







