5 gute Gründe für Baumwolle aus fairem Handel.
1. Baumwolle aus fairem Handel sichert Kleinbauern ein ausreichendes Einkommen.2. Baumwolle aus fairem Handel schliesst Dumpingpreise aus.
3. Baumwolle aus fairem Handel verhindert Kinderarbeit.
4. Baumwolle aus fairem Handel setzt auf Transparenz.
5. Baumwolle aus fairem Handel stärkt die Menschen.
1. Baumwolle aus fairem Handel sichert Kleinbauern ein ausreichendes Einkommen.
Beim herkömmlichen Baumwollanbau sind die Bauern dem Preisdruck des Weltmarkts ausgesetzt. Seit langem schon sinkt der Preis für Baumwolle. Kosten für chemische Dünge-, Unkraut- und Insektenvernichtungsmittel sowie Saatgut hingegen steigen, was die Schere zwischen Einkommen und Produktionskosten immer mehr öffnet. Konsequenz: Die Bauern verlieren ihre wichtigste Existenzgrundlage und können für sich und ihre Familien oft nicht einmal mehr die nötigen Nahrungsmittel kaufen. In Indien, einem der wichtigsten Anbaugebiete für Baumwolle, hat diese Entwicklung eine Welle von Selbstmorden ausgelöst. Allein in den Jahren 2005 bis 2007 nahmen sich über 5000 Kleinbauern aus Verzweiflung über ihre hoffnungslose Situation das Leben.
Der faire Handel stoppt diese Entwicklung und ermöglicht den Produzentinnen und Produzenten eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft – denn faire Baumwolle sichert faire Preise und verbessert damit die Lebensbedingungen vieler Menschen in Entwicklungsländern.
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2. Baumwolle aus fairem Handel schliesst Dumpingpreise aus.
Dass ein T-Shirt in der Schweiz für unter zehn Franken verkauft werden kann, ist nur möglich, weil die Löhne bei der Verarbeitung konventionell produzierter Baumwolle sehr schlecht sind. Dazu kommt der Kontakt mit gesundheitsgefährdenden Chemikalien: Beim Bleichen, Färben und Bedrucken der Textilien werden oft hochgiftige Produkte eingesetzt. Da die Betroffenen auf ihr Einkommen angewiesen sind, können sie sich nicht wehren.
Bei Coop Naturaline und Switcher zum Beispiel erhalten auch die Arbeiterinnen und Arbeiter in der verarbeitenden Industrie eine faire Entlöhung.
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3. Fairer Handel verhindert Kinderarbeit.
Weltweit arbeiten jährlich mehr als eine Million Kinder auf Baumwollfeldern. Sie sind auf den Plantagen beliebte Arbeitskräfte, da sie billig zu haben sind und sich dank ihrer geringen Grösse schnell zwischen den Stauden bewegen können. Ihre Aufgabe ist es, die Baumwollpflanzen Reihe für Reihe nach Raupen abzusuchen und die infizierten Blätter zu entfernen. Dabei kommen sie in direkten Kontakt mit den giftigen Spritzmitteln. Konsequenz: Viele leiden an chronischen Augenentzündungen, Nieren- und Leberproblemen oder Atemwegserkrankungen. Zudem sind sie der Willkür brutaler Aufseher ausgesetzt und müssen auf den Schulbesuch verzichten.
Baumwolle aus fairem Handel schliesst missbräuchliche Kinderarbeit aus.
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4. Fairer Handel setzt auf Transparenz.
Bei fair gehandelter Baumwolle werden sämtliche Arbeitsprozesse von unabhängigen Instituten kontrolliert und überwacht.
Max Havelaar zum Beispiel beauftragt für die Kontrolle der Warenflüsse unabhängige Inspektionsstellen wie die SGS. Diese stellen sicher, dass die Produkte mit dem Gütesiegel nur durch registrierte Partner gehandelt und verarbeitet werden. Kontrolliert wird auch, ob die Fair-Trade-Mindestpreise korrekt überwiesen werden.
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5. Baumwolle aus fairem Handel stärkt die Menschen.
Die Grundidee des fairen Handels orientiert sich am Prinzip der Nachhaltigkeit. Ziel sind nicht schnelle Gewinne, sondern ein Anbau im Einklang mit den Kapazitäten von Boden und Menschen. Um die Produktivität auf weite Sicht zu erhalten, werden die Bäuerinnen und Bauern weitergebildet. Sie lernen, wie sie die Erträge auf natürliche Art verbessern können; gleichzeitig werden sie auch in Marketingfragen geschult. Darüber hinaus wird mit dem Erlös aus der fair gehandelten Baumwolle auch der Alltag in den Dörfern verbessert.
Baumwolle aus konventionellem Handel orientiert sich an Markt und Profit und betreibt Raubbau an den Ressourcen der Natur. Mit Kleidern aus fair gehandelter Baumwolle engagieren wir uns für eine bessere Zukunft der Kleinbäuerinnen und -bauern.
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